ITHIR 

ITHIR – der Mensch, der Zyklus, die Welt. Das Stück erzählt in 4 Kapiteln von der Unendlichkeit des Universums, von Werden und Vergehen und vom ewigen Kreislauf der Natur. 
 

Zwei Tänzerinnen und ein Kontrabassist spielen, tanzen, performen ohne Scheu vor Tonerde in allen Konsistenzen, triefend nass bis hart wie Stein. Ein statisches Bühnenbild erwacht zum Leben, verschmilzt mit der Bewegung der Tänzerinnen und den archaischen Klängen der Musik und verändert sich zum grossen lehmigen Schauplatz. ITHIR bringt  auf eindrückliche Weise die Lebenszyklen zurück in unser Bewusstsein und die Erkenntnis: Wir Menschen sind Teil der Natur. 

Überall finden sich Lebenszyklen; kleine wie in einem Ameisenbau und schier unendlich lange wie beispielsweise die Umlaufbahnen der Planeten. Auch die Geschichte jedes einzelnen Menschen ist Teil der Natur, ist Teil des Ganzen, eingebettet in den grossen Lebenszyklus. 

Die Figur Ithir ist ein Wesen, das schon seit Urzeiten unsere Erde bewohnt. Sie überstand schon unzählige gewaltige Umformungen der Erdoberfläche, sah Lebensformen entstehen und vergehen. Als sich unsere lebensspendende Atmosphäre entwickelte, oder mächtige Eiszeiten das Leben auf der Erde lähmten, war Ithir stets eine stille Beobachterin. Durch ihre sensible Wahrnehmung lernte sie die winzigsten Kreisläufe kennen und verstand deren Verhältnis zu den riesigen Zyklen, die von uns Menschen nur als Unendlichkeit bezeichnet werden können. 

Making-Of

ein Blick hinter die Kulissen 

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Im Rahmen der Premiere und den darauffolgenden 13 Aufführungen von ITHIR veranstaltet Rigolo in Zusammenarbeit mit diversen Künstler:innen und Handwerker:innen ein Kulturfestival zum Thema Tonerde/Lehm. Tonskulpturen, Videoinstallationen und Bilder werden ausgestellt sowie Lehmkunstwerke und Keramik vor Ort erschaffen.  

 

MARULA EUGSTER RIGOLO 

Gesamtleitung, Choreografie und Tanz

ITHIR stammt aus der Feder von Marula Eugster, der jüngsten Tochter des Rigolo-Gründerpaars. Bereits während der Tournee mit ihrer ersten Produktion SOSPIRI wuchs in Marula Eugster die Vision einer zweiten Tanzproduktion zum Thema Erde. Nachdem in SOSPIRI das Material Sand und Palmblattrippen im Mittelpunkt standen, möchte Marula als nächstes mit Lehm arbeiten.

Seit August 2021 arbeitet Marula in enger Zusammenarbeit mit ihrem Vater Mädir Rigolo an dem neuen Lehmstück. In einer ersten Phase setzen sie sich spielerisch mit dem Material Lehm auseinander. Es ist ein Kleben, Schmieren und Ausprobieren wie sich das Material verhält, in nassem Zustand, wenn es trocknet und zu stauben beginnt. Die Künstler lassen sich draussen im Wald, in Höhlen und am Fluss inspirieren und arbeiten dort, wo die Jahreszyklen stark spürbar sind. Sie erfahren lauwarme Erde unter den Füssen bis gefrorene Lehmbrocken in den Händen.

MUSIK

In der Produktion ITHIR steht neben den beiden Tänzerinnen der Kontrabassist Christian Kleiner live auf der Bühne. Die Musik nimmt so nicht nur eine auditive, sondern auch eine stark visuelle Form ein.
Für die Komposition konnte Marula Eugster erneut den aussergewöhnlichen Musiker Alexandre Dai Castaing begeistern, die musikalische Leitung für ITHIR zu übernehmen. Alexandre und Christian arbeiten in enger Zusammenarbeit mit Rigolo an den eigens für die Tanzproduktion komponierten Musikstücken, um die Kompositionen auf den Tanz und die Dramaturgie abzustimmen.

MITWIRKENDE

Die Tänzerinnen, der Musiker sowie die ganze Crew behind the Scene stellen sich vor...